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Der Börsengang des Plastiksacks.
Betritt man dieser Tage die Eingangshalle der Australischen Aktienbörse in Sydney, könnte man dem Eindruck verfallen, an der falschen Adresse gelandet zu sein - wäre da nicht die grosse Leuchttafel mit dem Blinken der Aktienkurse. Dominiert wird die Halle von Bildern der Künstlerin Marie-Claire Baldenweg.
Rudolf Hermann
NZZ, Switzerland, 03/2005
'Bagflags of the World' vereinen - Plastiktüten machen ein Statement.
…an den symbolträchtigsten Marktplätzen unserer Zeit gezeigt - an Börsen.
Paul Hayes
City Weekly, Australien, 02/2005
ASX schwenkt die Plastikflaggen des globalen Kapitalismus…
Die Haupthalle von ASX wird in einen Kunstraum verwandelt.
James Hall
Australian Financial Review, 02/2005
'Global Market - Bagflags of the World' ist eine starke Kombination von Kunst, Geld und Macht. Marie-Claire Baldenweg malt bunte Plastikeinkaufstüten welche über die leuchtenden grafischen Muster von Nationalflaggen schweben. Konsumerismus kollidiert mit nationaler Identität in den Gemälden der Schweizer/Australierin. Indem Baldenweg die Bagflags an der Australischen Börse zeigt, lädt sie ihre schlichte Pop-Art-Ästhetik um eine messerscharfe Konnotation auf.Draußen fassen fieberhafte Käufer im Wahn der Konsumtherapie nach realen Plastiktaschen; drinnen werden Baldenwegs Bilder von den flimmernden Lichtern der globalen Wirtschaft beleuchtet.
Tracey Clement
SMH Metro, Australien, 03/2005
Gibt es einen besseren Platz, um eine Aussage über die Macht von Kapitalismus abzugeben als die Australische Börse? Ab dem heutigen Tag erhalten dort die Börsenkurse und Nachrichtenschirme Konkurrenz, dies in der Form von "Global Market - Bagflags of the World"...
Clare Morgan
Sydney Morgen Herald, Australien 02/2005
"Global Market - Bagflags of the World" von der Königin der Plastiktaschenkunst Marie-Claire Baldenweg war gegen das Drama von flimmernden Börsenkursen und Nachrichtenschirmen gestellt. Sie kreierte, was man bisher noch nie gesehen hat - Bilder, in welchen Plastiktaschendesigns verschiedenen Nationalflaggen gegenüberstellt werden. Wow!
Ros Reines
Sunday Telegraph, Australien, 02/2005
Globale Firmennamen und Kurse flimmern über den riesigen Bildschirm der Australischen Börse, in welcher gerade die letzten Vorbereitungen für eine Ausstellung von Bildern der Künstlerin Marie-Claire Baldenweg stattfinden. Sie erforscht darin Themen, denen dieses Gebäude gewidmet ist. Ihre Ausstellung wurde bereits mit Erfolg an der Schweizer Börse gezeigt...
James Waites
Financial Times, 02/2005
"Marie-Claire Baldenweg's Global Market ist im Börsengebäude in Sydney am richtigen Ort. Abgesehen von der hohen maltechnischen Qualität, überzeugt der Zyklus durch seine pointierten Aussagen zur Globalisierung der letzen Jahrzehnte. Subtil, witzig und ohne moralisierenden Zeigefinger erschliessen sich dem Betrachter immer wieder neue Schichten und Assoziationen. Bleibt zu hoffen, dass sich die Pläne für analoge Auftritte an ähnlichen Stätten verwirklichen lassen."
Christian Mühlethaler
Schweizer Botschafter, Australien
Diese Ausstellung zeichnet sich aus durch eine unglaubliche Art von Marketing und Denken auf verschiedenen Ebenen. Marie-Claire's Schaffen könnte man als zeitgemässe Pop Art bezeichnen, welche zugleich die Möglichkeiten der Globalisierung zelebriert und die unschöneren Aspekte kritisiert...
Anthony Bond
Director Curatorial und Hauptkurator internationale Kunst, Art Gallery von New South Wales
Plastiktragtaschen sind für die Schweizer Künstlerin Marie-Claire Baldenweg "ein treffendes Symbol unserer kapitalistischen Hochglanz- und Hightech-Ära".
Petra Bosetti
ART Magazin, Deutschland, 11/2003
Kritische Kunst an der Börse. Die Bilder symbolisieren verspielt, sehr farbig und mitunter leicht zynisch unsere globalisierte, profitzentrierte Weltwirtschaft mit ihrem fatalen Kreislauf: produzieren, verkaufen, konsumieren, wegwerfen. Das alles stellt die Künstlerin mit einem einzigen Wegwerf-Objekt dar: gemalte Plastik-Tragtaschen aus der ganzen Welt.
Franz Glinz
Blick, Schweiz, 09/2003
Zum ersten Mal in ihrer Geschichte lässt sich die Börse Zürich auf eine Konfrontation mit Kunst ein.
NZZ Neue Zürcher Zeitung, Schweiz 09/2003
Die Künstlerin Marie-Claire Baldenweg, 49, hat es in die heiligen Hallen geschafft.
CASH Wirtschaftszeitung, Schweiz, 09/2003
Der Ort der Ausstellung "Global Market - Bagflags of the World" könnte symbolträchtiger nicht sein: Die Schweizer Börse in Zürich.
20 Minuten, Schweiz, 09/2003
Ihre Installation "For Sale" ist ein Kunstwerk, das ironisch Schein und Sein der Konsumgesellschaft thematisiert und trotz verhüllendem Plastik alles enthüllt...
I.Schaffter-Wieland
Schweizer Illustrierte (Sackstarke Kunst), Schweiz, 12/2001
Denn schon 1974 entdeckte die Künstlerin den Plastiksack als Symbol für vieles, was unsere Wohlstandswelt auszeichnet:
Werbung, Marketing, Kommerz, Kapitalismus, Perfektionismus, High-Tech, aber auch Vergänglichkeit und Fragilität.
Sie thematisiert verschiedenste kulturelle, gesellschaftliche und politische Zusammenhänge - und das auf sinnliche Art.
Dass die Bilder zudem dekorativ sind, tut der Aussage durchaus keinen Abbruch. ...die vorhandene Provokation ist eben von der feinen Art.
Heiner Halder
Aargauer Zeitung, Schweiz, 03/2001
Die Malerei ist nicht "am Ende".
Aber sie muss die Herausforderung der Zeit annehmen...
Marie-Claire Baldenweg schafft mit gemalten Plastiksack-Kompositionen eine Synthese zwischen Ästhetik, Gesellschaftskritik und Ironie.
Annelise Zwez (Kunstkritikerin)
Live/Aargauer Zeitung, Schweiz, 04/1998
Ohne zu werten, thematisiert sie mit gemalten Tragtaschen Probleme, Klischees oder Mythen unserer Kultur.
Trotz ihrer Ironie besitzen Marie-Claire Baldenwegs Werke eine ungeheuer positive Ausstrahlung.
Sandra Escher
TARA (Packende Persönlichkeiten), Schweiz, 12/1996
Marie-Claire Baldenwegs Arbeit steht insofern der Pop-Art nahe, als sie mit Klischees jongliert welche durch Medien und Werbung vermittelt werden.
...es verbinden sich die Begriffe "künstlich" und "natürlich" so sehr wie "innen" und "aussen".
Roswitha Hohl-Schild, Kunsthistorikerin
Oltener Tagblatt / Solothurner Nachrichten, Schweiz, 12/1994
Die Ölbilder sind eine gekonnte Mischung aus Pop-Art, Realismus und Surrealismus - eben Marie-Clairismus...
Isolde Schaffter-Wieland
Schweizer Illustrierte "Die Besten", Schweiz, 06/1994
Vor allem in der englischsprachigen Welt zieht die Kunst mit dem Konsumgut die Fans magisch an.
Die Ausstellung "Carried Away" im australischen Sydney wurde zum Publikumserfolg und sorgte für einen Senkrechtstart der Schweizerin.
Freundin (Eine Kunst-Frau aus der Plastik-Welt), Deutschland, 03/1991
Marie-Claire Baldenweg vollzog in Sydney mit einer Ausstellung im Museum "Applied Arts & Sciences" einen Senkrechtstart. Verstanden wird sie heute besser als noch vor zehn Jahren.
...Verschmelzung von Werbung und Erotik...
...das Dreieck Plastik, Natur und Kunst...
Inzwischen ist Marie-Claire, nach erfolgreichen Ausstellungen in Melbourne und Sydney, "in" und schick...
Isolde Wieland
Schweizer Illustrierte (Portrait "Kunst aus dem Sack"), Schweiz, 1990
Die Ausstellung "Carried Away" war ein grosser Publikumserfolg. Fernsehen und Zeitungen berichteten ausführlich darüber.
Marie-Claire schenkte Mick Jagger ein Plakat ihrer Ausstellung in Sydney - mit der Widmung‚ it's only Sack'n Roll...
Hanspeter Eggenberger
Sonntags Blick (Schweizer sacken Sydney ein), Schweiz, 04/1989
Eine der ungewöhnlichsten Austellungen eröffnet am 14. September ihre Tore in den Hyde Park Barracks (Sydney), wo der bescheidene Plastiksack zur Kunstform erhoben wird.
Good Weekend Magazine, Australien, 1989
Marie-Claire Baldenweg benutzt diese allgegenwärtigen Behälter in ihrer Malerei auf eine imaginative und kreative Weise um ihr Medium
- "plastic art" - zu kreieren.
Ansett News, Australien, 1988
"Ich kaufe - also bin ich" ist die Botschaft der aktuellen Austellung "Carried Away" in den Hyde Park Barracks.
Michael Bogle
Sydney Morning Herald (Shopping is in the Bag), Australien, 1988
Schliesslich sind die Alltagsgegenstände von heute die antiken Sammlerwerte von morgen.
Sunday Telegraph, Sydney, Australien, 09/1988
Sie tut gut, die Ausstellung von Marie-Claire Baldenweg. Sie tut gut, weil sie neue Horizonte öffnet, weil sie Kunst als spontan, explosiv, dynamisch, direkt erscheinen lässt.
Mit ihrem künstlerischen Schaffen bringt sie einen wertwollen Beitrag zu einem Denken der Toleranz.
Peter Breitschmid
Badener Tagblatt, Schweiz, 12/1985
Eine junge Malerin, die mit ihren Werken sehr pointiert zu unserer Zeit Stellung nimmt.
...eindeutige Zeichen einer kommenden, gewichtigen Stimme in der Aargauer Avantgarde-Szene.
Annelise Halder-Zwez
Aargauer Tagblatt (Künstliches mit Natürlichem konfrontiert), Schweiz, 1980
Mitunter raffiniert dezent, dann wieder brutal offen integriert die Künstlerin Plastiksäcke und -taschen in ihre Bilder und Skulpturen...
Schweizer Illustrierte (Plastische Abfall-Kunst), Schweiz, 1980